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Meurasteine

Deutschland > Thüringen > Wasserscheide

35.9 Punkte

N50.578427/E11.203759

690m

-

N: Meura

SO: Reichmannsdorf

0 Kehren

-

Meurasteine

Beschreibung

Der Name Reichmannsdorf suggeriert "ein Dorf reicher Männer". Die Geschichte aber zeigt, dass hier nicht mehr Reiche wohnten als anderswo. Einen grossen Unterschied zu anderen Dörfern aber gibt es: in der Nähe wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit seit der späten Bronzezeit nach Gold gegraben. Zwar wird der Bergbau von Reichmannsdorf nicht direkt urkundlich erwähnt. Überliefert ist aber, dass die Blütezeit des Goldbergbaues im Thüringer Schiefergebirge das späte Mittelalter war. Die erste urkundliche Erwähnung des Goldbergbaues fällt in das Jahr 1335, als Kaiser Ludwig IV. und Friedrich Markgraf zu Meißen Streitigkeiten um das Goldwerk schlichteten. Die Geschichte Reichmannsdorf und des "Goldberges" ist von Höhen un d Tiefen geprägt. Die reicheren, leicht gewinnbaren, in geringer Tiefe am Goldberg und im Schlagetal lagernden Goldvorkommen erschöpften sich Ende des 15. Jahrhunderts immer mehr, was schließlich zum Niedergang der Goldgewinnung führte. Im Gegensatz zur früheren Goldbergbautätigkeit, die relativ ertragreich gewesen sein muss, bescherten spätere Wiederaufnahmeversuche ihren Unternehmern nur geringe Golderträge. Der Abbau von taubem Gestein war stets höher als die Ausbeute. Der erste Versuch, den Reichmannsdorfer Goldbergbau wieder zu beleben, fällt in die Jahre 1477 bis 1481. Genau 100 Jahre später wird noch einmal versucht, am Goldberg Edelmetall zu gewinnen, diesmal von 1577 bis 1579. Über die durchgeführten Arbeiten und deren Ergebnisse ist nichts bekannt. Nach über einhundertjähriger Pause beginnt 1699 erneut eine Bergbauperiode, die bis 1728 andauert. In dieser Zeit fallen die Prägungen der berühmten Reichmannsdorfer Dukaten. Sieben verschiedene Prägungen erscheinen von 1717 bis 1728. Offenbar wurde dabei das gesamte ausgebeutete Gold vermünzt. Nach kurzer Unterbrechung wird von 1740 bis 1747 wieder ein Goldbergwerk vermutet. Der noch heute begehbare Stollen, genannt Mit Gebeth und Arbeit, wird in dieser Zeit rekonstruiert und weitergefahren. Im Siebenjährigen Krieg ruht der Bergbau. 1764 wird auf Initiative des Steigers Sommer noch einmal der Abbau aufgenommen, kommt aber nach dessen Tod im Jahre 1766 schnell wieder zum Erliegen. Damit war der aktive Bergbau am Goldberg endgültig beendet. Verschiedene spätere Untersuchungen in den Jahren 1823 bis 1827, 1872 und 1995 bis 1887 führten zu keiner Wiederaufnahme des Bergbaus.

In Meura befindet sich das grösste Haflinger-Gestüt Europas. Über 350 Haflinger sind jeweils auf dem grossen Hof und und auf Weideflächen rund um Meura gehalten.


Sehenswürdigkeiten

Grösstes Haflinger-Gestüt Europas in Meura


Passknackerkategorie & Besonderes

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Sonstiges

  • Art und Ausbau / Zufahrt via: L2654
  • Die Strasse ist ca. breit
  • Schwierigkeit:
  • Maut:

Gefahren von ...

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