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Schwyzerhöchi / Rüti

Schweiz - Suisse - Svizzera - Svizra > Schwyz > Wasserscheide

37.3 Punkte

N46.989298/E8.630018

758m

Asphalt

W: Wolfsprung / Ingenbohl

O: Oberschönenbuch

4 Kehren

-

Passschild

Beschreibung

Von Brunnen her entlang dem Vierwaldstättersee Richtung Altdorf biegt schon bald ostwärts die Strasse nach Morschach ab. In wenigen Kehren geht es steil nach oben. Ausgangs Dorf erreicht man dann die Schwyzerhöchi. Der Strasse weiterfolgend gelangt man zur Talstation der Stoos-Seilbahn. Vom Stoos und der Weiterfahrt mit der zweiten Seilbahn auf den Fronalpstock hat man eine super Aussicht auf die Zentralschweizerischen Alpen. Das Fronalpstockgebiet ist ein beliebtes Wanderausflugsziel.
Mit dem Motorrad aber zweigt man bei der Schwyzerrüti nach Nordwesten Richtung Schwyz ab und folgt einem nun einspurig geführten Strässchen nach Osten den Berg hinab. Etwa auf halber Höhe besteht die Möglichkeit entweder nach Norden Richtung Schwyz zu fahren oder aber weiter nach Osten Richtung Suworowbrücke ins Mouthatal. Während der Besetzung der Schweiz durch Napoleon planten seine Gegner die französischen Truppen von Italien und Österreich her im Raum Zürich anzugreifen. Der russische General Suworow zog mit einem Heer von 20'000 Mann und 1000 Pferden anfangs September 1799 von Mailand über den Gotthardpass. Am 24.9.1799 kam bei der Schöllenenbrücke zur ersten Begegnung mit den Franzosen. Erst nach zwei heftigen, verlustreichen Kampftagen gelang es den Russen weiter ins Urnertal vorzustossen. Am 27.9. 1799 kam die Vorhut der russischen Armee in Flüelen an und musste feststellen, dass die Franzosen sämtliche Boote und Schiffe entweder versenkt oder mitgenommen hatten. Die Axenstrasse von Flüelen nach Brunnen gab es damals noch nicht und die einzige Möglichkeit weiter zu kommen war entweder per Schiff über den Viewaldstättersee oder aber über den kleinen Saumpfad den Chienzigpass nach Muotha vorzudringen. Einheimische Bauern wurden gezwungen, den Russen den Weg über den Chienzigpass zu zeigen. Zwischen 28.9. Und 29.9.1799 zog die russische Armee mit Mann, Pferd und Pack über diesen Weg ins Muothatal. Obwohl es zu schneien anfing, schafften es die Russen, sogar ihre Kanonen über den Geröllpfad zu schleppen. Durch das Hürital nach Muothatal gelangt, stellten russische Späher fest, dass die Franzosen den Talkessel von Schwyz stark befestigt und "zugemacht" hatten. General Suworow entschied, seine Armee über den Pragelpass nach Osten zu verschieben und dann von Glarus aus nach Zürich zu gelangen.
Die Franzosen griffen am 30.September und 1. Oktober 1799 aus dem Raum Schwyzerhöchi-Oberschönbuch an. Es gab damals nur eine einzige Möglichkeit nach dem Ort Muothatal zu gelangen. Und zwar musste man auf dem südlichen Ufer dem wilden Bach Muota folgen (auf dem Nordufer, wo die heutige Kantonsstrasse durchgeht, gab es kein Durchkommen). Dann die Muota über eine Steinbrücke überqueren und von da auf dem Nordufer nach Muothatal weiterziehen. Die Steinbrücke stand etwa 40m östlich der heutigen, Suwarowbrücke genannten Holzbrücke. Die russische Nachhut unter General Rosenberg hatte den den Auftrag erhalten, die Franzosen so lange abzuwehren, bis das Gros über den Pragelpass abgezogen war. Es gelang den Russen, die beiden Angriffe, die die Franzosen mit 8'500 und mit 10'000 Mann lancierten, zu stoppen. Am 1. Oktober konnten die Russen sogar vorstossen und die Franzosen aus dem Tal drängen. In Panik versuchten die fliehenden Franzosen sich wieder über den einzigen Weg nach Schwyz zurückzuziehen. Bei der erwähnten Steinbrücke kam es zum Massaker. Da die Franzosen bei der Erorberung der Schweiz im Frühjahr 1799 sich imn dieser Region bereits eine Schlacht mit den Österreichern lieferten, war die Holzüberdeckung der Steinbrücke zerstört worden und nun ohne Geländer. Unter dem Feuer der Russen drängten die französischen Soldaten auf und über die Brücke. Dabei wurden hunderte von ihren eigenen Kameraden von der Brücke gestossen und fielen in die Schlucht. An dieser Steinbrücke, welche dann von den Russen gesprengt wurde, verloren die Franzosen über 1000 Mann (Koord. 693080 / 205330).


Sehenswürdigkeiten

Aussicht auf Mythen und Stoos (Talstation Seilbahn etwas weiter oben)


Passknackerkategorie & Besonderes

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Sonstiges

  • Art und Ausbau / Zufahrt via: Westrampe: guter Ausbau; Ostrampe: relativ guter Ausbau
  • Die Strasse ist ca. 3-7m breit
  • Schwierigkeit: 2
  • Maut:

Gefahren von ...

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